Brokdorf Mahnwache

AKW Brokdorf
Am Tor des AKWs
Fukushina Gedenkstein - wie viele noch?

An jedem 6. des Monats wird eine Mahnwache vor dem Tor des Atomkraftwerks Brokdorf gehalten.

Seit 1986 finden Mahnwachen am Hauptor des AKWs statt. Anlass waren der SuperGAU im AKW Tschernobyl am 26. April 1986 und die Erfahrungen auf der großen Demonstration am 7. Juni 1986 gegen die für Oktober 1986 geplante Inbetriebnahme des AKW Brokdorf.

Der 6. eines jeden Monats wurde gewählt, um auf den unlösbaren Zusammenhang von Atomstromproduktion und militärischer Nutzung – Atombombenabwurf auf Hiroshima am 6. August 1945 – hinzuweisen. Das Motto unserer Aktionen vor dem AKW Brokdorf lautete von Anbeginn an: Im Angesicht der Bedrohung:

Gemeinsam Wege der Hoffnung finden.

Seitdem wird an jedem sechsten eines Monats eine Mahnwache vor dem Tor 2 des Atomkraftwerkes Brokdorf abgehalten, gegen das Vergessen und die Resignation, als Ausdruck der Hoffnung und Solidarität. Menschen aus Brokdorf, Brunsbüttel, Itzehoe, Wedel und aus der Basisgemeinde Wulfshagenerhütten kommen hier zusammen, um zu singen, sich auszutauschen, miteinander Aktionen vorzubereiten, zu gedenken und auch miteinander zu essen. Am 6. Juli 2011 fand die 300. Mahnwache statt. Als besondere Aktion wurde an diesem Tag neben die Gedenksteine an Hiroshima und Tschernobyl ein Gedenkstein für die Opfer von Fukushima aufgestellt. Diese Gedenkstätte befindet sich direkt neben dem Gelände des Atomkraftwerkes in Brokdorf und ist Gedenkort der Mahnwache. Die Mahnwachen dauern an. Alle sind herzlich eingeladen. Hier sind die Flugblätter vom letzten Jahr, die im Ort und am AKW Tor verteilt wurden, zu lesen:

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