Kirchentag 2013 - Hamburg

Der evangelische Kirchentag findet vom 1.- 5. Mai 2013 in Hamburg statt. Wir sind im geistlichen Zentrum, Halle 4b, mit einem Stand vertreten.

Das Motto des Kirchentages ist: Soviel du brauchst.

Wir sind an vier Veranstaltungen beteiligt:
Workshop: „Christliche Lebensgemeinschaft und solidarische Ökonomie „.
Kapitalismus ist nicht nur eine Wirtschaftstheorie oder – system, sondern eine Kultur und ein Kult: unsere Kultur, unser Kult. Am Beispiel der Basisgemeinde wollen wir ins Gespräch kommen welche Impulse für eine Alternative von christlichen Lebensgemeinschaften ausgehen können.
15.00-16.30 Donnerstag, 2. Mai.
Jerusalem Kirche Großer Saal, Schäferkampsallee 36

Workshop: „'Sie hatten alles gemeinsam'(Apg 2,44) Leben in Gemeinschaft“
Alle Verheißungen im Neuen Testament sind der christlichen Gemeinde zugesprochen. Wenn Jesus sagt: „Alles was Ihr…“ meint er damit die Gemeinde. Diese Erkenntnis ist in den christlichen Kirchen heute scheinbar verloren gegangen. Warum zur Nachfolge Jesu Gemeinschaft dazu gehört, wollen wir mit interessierten Menschen besprechen.
Andrea Woock und Martin Klotz-Woock aus der Basisgemeinde Wulfshagenerhütten.
17.00-18.30 Freitag, 3. Mai.
Jerusalem Kirche Großer Saal, Schäferkampsallee 36

Ideensalon - Solidarische Ökonomie
Wir beteiligen uns an dem "Ideensalon -Solidarische Ökonomie". In kleinerem Kreis können hier engagierten Menschen, die an ähnlichen Themen arbeiten, ihre Initiative vernetzen, Ideen austauschen, neue Perspektive gewinnen. Fragen wie: "Ist der Verzicht auf Privateigentum ein spiritueller Gewinn?" werden diskutiert.
20.00-22.00 Freitag, 3. Mai
Saal B, CCH, Am Dammtor

Workshop:“ Neue Aufbrüche und Zeugnisse vom gemeinsamen Leben“.
Unsere heutige Gesellschaft ist geprägt von zunehmendem Individualismus, Unverbindlichkeit und Separatismus. Diese Entwicklung ist auch tief in unseren Kirchen erkennbar. Glaube ist zu einer persönlichen Privatsache reduziert.
Die großen Kirchen haben seit Jahren mit ihrer Glaubwürdigkeit zu kämpfen. Kirchenaustritte, Verlust an gesellschaftlichem Einfluss, finanzielle Nöte und fehlende Antworten auf die Probleme der Menschen sind Folgen dieser Entwicklung.
Christliche Gemeinschaften leben seit Jahrhunderten Alternativen vor, wie eine Gesellschaft im Geiste Jesu aussehen könnte und wie das Reich Gottes schon heute in dieser Welt vorweg gelebt werden kann.

In einem Podiumsgespräch stellen sich vier Gemeinschaften vor und berichten von ihrer Berufung, ihren gelebten Antworten - und gehen der Frage nach, welche Impulse christliche Gemeinschaften der heutigen Gesellschaft geben könnten.
Basisgemeinde Wulfshagenerhütten
Kommunität Christusbruderschaft Selbitz
Gemeinschaft in HH-Wilhelmsburg
Brot und Rosen, Hamburg
11.00-12.30 Samstag, 4. Mai.
Jerusalem Kirche Großer Saal, Schäferkampsallee 36